Wimbledon 2013 – Murray und Bartoli triumphieren

08
Juli
2013

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Sportart: News / Tennis

Tennis

Zwischen dem 24. Juni und dem 7. Juli 2013 fand in London die 127. Auflage des ältesten Tennisturniers der Welt statt: der Wimbledon Championships. Das Turnier, das alljährlich im All England Lawn Tennis and Croquet Club in London ausgetragen wird, gehört zu den vier wichtigsten Turnieren des Jahres, den so genannten Grand-Slam-Turnieren. Der Platzbelag in Wimbledon ist traditionell Rasen.

Vorjahressieger und Favoriten

Als Titelverteidiger bei den Herren startete der Schweizer Roger Federer ins Turnier, schied aber überraschend schon in der zweiten Runde aus. Dauerrivale Rafael Nadal schied sogar in Runde 1 aus. In der Setzliste nahm Federer hinter dem Serben Novak Djokovic und dem Briten Andy Murray den dritten Platz ein. Bei den Damen trat Serena Williams als Titelverteidigerin und als Erstplatzierte der Setzliste an. Sie verlor im Achtelfinale gegen die spätere Finalistin Sabine Lisicki aus Deutschland. Hinter Williams befanden sich die Weißrussin Victoria Azarenka und die Russin Maria Sharapova auf den Plätzen 2 und 3 der Setzliste; beide schieden bereits in Runde 2 aus.

Das Damenfinale

Das Finale in der Damenkonkurrenz am 6. Juli bestritten die Französin Marion Bartoli und die Deutsche Sabine Lisicki. Lisicki gelang gleich das Break zum 1:0, danach gewann sie im ersten Satz kein Spiel mehr und verlor ihn mit 1:6. Auch den zweiten Satz gewann Bartoli, diesmal mit 6:4, und kürte sich zum ersten Mal in ihrer Karriere zur Siegerin von Wimbledon.

Das Herrenfinale

Im Finale der Herren standen sich am 7. Juli Novak Djokovic und Andy Murray gegenüber. Bei seinem Sieg mit 6:4, 7:5 und 6:4 gelang Murray dabei Historisches: Er war der erste Brite seit 1936, der das Grand-Slam-Turnier im eigenen Land gewinnen konnte.