Tour de France 2013 – Froome siegt

22
Juli
2013

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Sportart: News / Radsport

Radsportler

Die 100. Austragung der Tour de France fand am Sonntag in Christopher Froome ihren erwarteten Sieger. Das dreiwöchige Radspektakel wurde jedoch von einigen Überraschungen heimgesucht, zu denen auch die starken Leistungen der deutschen Fahrer gezählt werden dürfen. Allgemein war ein Erstarken der jungen Profis zu erkennen, denen die Zukunft gehören sollte.

Froomes Triumphfahrt

Chris Froome entschied die diesjährige Frankreich-Rundfahrt für sich. Nach dem letztjährigen Sieg seines Teamkollegen Bradley Wiggins ist er bereits der zweite Brite in Folge, der sich nach 21 Renntagen das Gelbe Trikot überstreifen darf. Froome gewann nicht alleine die Tour, sondern konnte auch drei Etappenwertungen auf sich vereinen. Neben der mittlerweile obligatorischen Dopingdiskussion wurde der 28-Jährige indes von einem erheblichen Schwächeanfall während einer Bergetappe begleitet. Zudem sah er sich einer Zeitstrafe von 20 Sekunden Abzug ausgesetzt, als er unerlaubterweise kurz vor dem Ziel eine Verpflegung zu sich nahm.

Die einzelnen Wertungen

Doch Froome war nicht der einzige Radler, der in Paris jubeln durfte. Mit dem Kolumbianer Nairo Alexander Quintana Rojas sicherte sich ein aufstrebendes Talent die Punktewertung des Bergtrikots. Der 23-Jährige überzeugte mit starken Leistungen und einem beherzten Einsatz. In der Endabrechnung landete er sogar auf Platz, lediglich 04:20 Minuten hinter dem Gesamtsieger Froome. Zudem wurde Quintana als bester Nachwuchsfahrer ausgezeichnet. Der slowakische Profi Peter Sagan gewann dagegen die Sprintwertung und holte somit das Grüne Trikot. Das Team Saxo-Tinkoff entschied den Mannschaftswettbewerb für sich.

Fünf deutsche Erfolge

Positiv erwiesen sich darüber hinaus vor allem die deutschen Fahrer, die gleich mehrere Etappen gewinnen konnten. Marcel Kittel (4), André Greipel (1) und Tony Martin (1) sorgten auch hierzulande für manchen Grund zur Freude. Hatten alle drei Profis in der Gesamtwertung letztlich keine Chance mehr, so könnten sie nach Jan Ullrich vielleicht eine weitere Ära deutscher Erfolge einläuten. Insbesondere der 25-jährige Kittel dürfte als Sprinter in den kommenden Jahren noch für manchen Triumph sorgen.

Weiterführende Informationen:
spiegel.de