Jugendfußball – Stars von morgen

09
August
2013

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Sportart: Fußball

Jugendfussball

Als 1996 der letzte Titel der deutschen Fußballnationalmannschaft gewonnen wurde, befand sich der Altersschnitt der ersten Elf am Rande der 30. Es waren hauptsächlich erfahrene Kicker, die in der Blüte ihrer Karriere einen einmaligen Erfolg in England feiern konnten. Danach ging es mit dem deutschen Fußball für einige Jahre spürbar bergab. Die Tiefschläge dieser Entwicklung fanden sich 2000 und 2004 wieder. Es entstand ein Umdenken in Deutschlands Verbänden und Vereinen. Die Jugend sollte nun das Leitmotiv des deutschen Fußballs werden. Die Förderung von Vereinen im lokalen aber auch im nationalen Bereich hatte begonnen.

Wie die Stars von Morgen geschaffen werden

Es hat sich in den letzten zehn Jahren einiges in Deutschland getan, was die Förderung von Jugendlichen durch Sportvereine anging. Bis vor einigen Jahren haben die Jugendebenen im Fußball eher ein Nischendasein geführt. Sie waren da und waren für die Vereine wichtig, um eventuell Nachwuchs zu rekrutieren, Professionalität war bei der Ausbildung aber nicht zu verzeichnen. Zumindest bei den großen Vereinen hat sich das geändert. Wirft man einen Blick auf die Erste Bundesliga, so hat jeder Verein ein eigenes Jugendinternat, in dem die jungen Spieler nicht nur eine sportliche, sondern auch eine schulische oder gar berufliche Ausbildung erhalten. Sie leben wie in einem normalen Internat – nur dass das Ziel am Ende ist, entweder einen Beruf zu finden oder sogar in den Profifußball zu wechseln. Was für die Vereine aufgrund der Einnahmen, die aus einem einzigen Verkauf eines Jugendspielers fließen können, ein sinnvolles Investment ist, ist in regionaler Ebene allerdings noch häufig ein Problem. Nicht jede Stadt verfügt über die finanziellen Mittel und nicht überall sind Vereine, die den Sport der Jugend richtig fördern. Für Unternehmen ist dies eine Chance, Werbung zu machen und gleichzeitig an der Ausbildung der Jugend im Sport zu partizipieren.

Sponsoring und Unterstützung im lokalen Jugendsport

Noch im Jahr 2000 war ein hauptberuflicher Jugendtrainer bei vielen Vereinen eine Seltenheit. Ein Überblick aus dem Handelsblatt über die Entwicklung zeigt – heute hat jeder Verein in der ersten und zweiten Liga zwar einen solchen Trainer, lokale Vereine können sich das aber nicht leisten. Für Firmen ist dies eine gute Chance zu intervenieren und gleichzeitig an der Entwicklung teilzuhaben. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie man einen lokalen Verein unterstützen kann. Entweder es gibt feste Berater im Verein oder es sind Agenturen aus der Umgebung, die sich um die Vermarktung kümmern. Durch kluge Verträge und ein attraktives Sponsoring, beispielsweise eine Umbenennung der Plätze oder gezielte Werbung in den Vereinsheimen, kann ein Gegenwert für finanzielles Engagement gewährt werden.

Schon 5000 Euro können den gesamten Trainingsbetrieb von zwei Jugendmannschaften unterhalten und gleichzeitig die Auswärtsfahrten finanzieren. Eine Werbung auf den Trikots der Mannschaften ist dabei natürlich eine tolle Möglichkeit, das eigene Unternehmen zu präsentieren. Es geht hier aber nur sekundär um die eigene Möglichkeit für die Werbung. Das Sponsoring hat mit Sicherheit positive Auswirkungen auf die regionale Bekanntheit und kann beinahe wie ein Pro Bono Investment gesehen werden. Unternehmen unterstützen die Jugend eines Vereins in der Heimat und geben so die Basis für den Erfolg der jungen Menschen.

Hilfreiche Seiten zum Thema:
http://www.sports-crowdfunding.de/ – Sponsoren für Vereine, Teams, Leistungssportler etc.
http://www.liqui-moly-teamshop.de/ – Ausrüstung für Sport-Teams sowie Sportsponsoring